Der Fitnessberater: Richtiges und gesundheitsorientiertes
Fitness-Training
Fitness: Mehr als nur Gewichte stemmen
Fitness... Ein universeller Begriff.
Fitness wird in allen Bereichen des Lebens verwendet:
- im Berufalltag soll man "fit" sein
- im Supermarkt prangt die Werbung für das neue "Fitness-Müsli"
- und wenn wir auf der Treppe aus der Puste sind - wissen viele: "Meine Fitness war auch schon mal
besser."
Viele verbinden mit Fitness aber auch Gewichte heben und Kraftprotze in Fitnessstudios. Fitness aber ist
weit mehr als Muskelprotze, Gewichte und Kraft.
Genauer gesagt ist Fitness ein Training für Körper und Geist, das aus einer regelmäßigen körperlichen Bewegung
und aus einer gesunden Ernährung zusammengesetzt sein sollte.
Es ist also höchste Zeit alte Vorurteile über Bord zu werfen, denn die allgemein verbreitete "Trägheit" könnte zum vorzeitigen Ableben
führen. Dagegen könnte regelmäßiges Fitnesstraining nicht nur zu mehr Vitalität verhelfen, sondern auch noch
Milliarden im
Gesundheitswesen sparen.
Was Sie von mir als "Fitnessberater" erwarten können...
Auf dieser Webseite geht es vor allem um richtiges und gesundes Fitnesstraining, sowie um Themen, die damit
verbunden sind:
Sie finden aber auch Themen, die damit verbunden sind, wie zum Beispiel:
Im Fitnessberater Blog finden Sie darüberhinaus aktuelle Berichte und kürzere Artikel zu
neuen Fitnesstrends wie zum Beispiel:
Zurück zum Thema Fitness.
Was richtiges Fitnesstraining für Sie bedeutet...
Ein richtiges Fitnesstraining steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Richtige Bewegung überlistet das Übergewichts-Gen und verringert auch das
Risiko für Krankheiten wie Herzinfarkt, Fettleibigkeit und sogar Krebs. Es gibt mittlerweile mehrere (für mich
plausible) Untersuchungen, die nicht nur den gesundheitlichen Effekt des Fitnesstrainings belegen, sondern auch,
dass Milliardenbeträge im
Gesundheitswesen eingespart werden könnten.
Wichtig zu wissen: Beim Fitnesstraining geht also nicht nur um reines Krafttraining, sondern um eine
gleichzeitige und ausgewogene Schulung von Ausdauer, Kraft und Koordination am gesunden Körper. Fitnesstraining
grenzt sich somit deutlich vom Leistungssport ab, der dem Erreichen bestimmter sportlicher Ziele und
Höchstleistungen dient.
Reha-Massnahmen (wie z.B. Medizinische Trainingstherapie) und
Krankengymnastik gehören ebenso nicht zur Fitness, da sie ja gestörte Funktionen des Körpers wieder herstellen
sollen. Was aber verstärkt Einzug in die Fitness-Landschaft hält ist das Medizinische Fitnesstraining.
Der "Fitnessboom" in den Achtziger Jahren
Die Fitnessbewegung erreichte Deutschland in den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts aus den Vereinigten
Staaten. Aus dieser Zeit stammen auch die in Deutschland bekannten Ikonen des Fitness: Neben Arnold
Schwarzenegger ist auch Jane Fonda bis heute als Königin des Aerobic bekannt.
In den Achtziger Jahren brach in Deutschland ein regelrechter Fitnessboom aus - dem auch ich in gewisser Weise
erlegen bin. Die Anzahl von Fitnessstudios und Fitnesstrainern stieg rapide – und damit übrigens auch die
Nachfrage nach einer Ausbildung zum Fitnesstrainer oder zum
Personal Training. Mittlerweile gibt es ja auch ein eigenes
Berufsausbildungbild: Sport- und Fitnesskaufmann, sowie Sportkaufmann. Und natürlich tauchen auch die ersten
"Probleme" auf, wie z.B. die Rentenversicherungspflicht
für Fitnesstrainer.
Aber ich schweife schon wieder ab...
Zurück zum Fitnesstraining: Welche Art von Fitnesstraining für wen geeignet ist, kann nicht pauschal gesagt
werden. Die Wahl hängt zum Beispiel davon ab, welche Ziele erreicht werden sollen.
Nicht unwichtig ist auch, dass das Training Spaß machen soll!
Nicht jedem liegt Fahrrad fahren oder Aerobic. Fitnesstrainer beraten, helfen bei der Auswahl und stellen einen
individuellen Fitness-Trainingsplan zusammen.
Fitness-Trainingsplan? Aber bitte ausgewogen!
Grundsätzlich unterscheiden wir beim Fitnesstraining:
Diese fünf Komponenten nennt man auch die motorischen Grundfähigkeiten. Jede Art des Trainings kann man
letztlich eine oder mehrere Grundfähigkeiten zuweisen.
Die Schwerpunkte liegen beim Fitnesstraining oft beim Ausdauertraining und / oder beim Krafttraining - und so
sehen es auch die meisten Trainierenden: Kraft und Ausdauer sind besonders wichtig.
Aber: es kommt auf die Ziele des Traininierenden an. Und: auf den derzeitigen Trainingszustand. Und ich kann aus
Erfahrung sagen: Alle fünf motorischen Grundfähigkeiten müssen gleich stark ausgeprägt sein um eine optimale
Fitness zu erreichen.
Schauen wir uns einmal einzelne Komponenten an:
Ausdauertraining? Bitte vor allem aerob!
Ausdauertraining wirkt sich positiv auf das Herzkreislaufsystem aus und kann, zusammen mit einer richtigen
Ernährung, zu einer Gewichtsabnahme führen. Geeignet sind hierfür, wie der Name schon sagt, alle Ausdauersportarten
wie etwa Joggen, Radfahren, Schwimmen, Nordic Walken oder Aerobic. Wichtig ist hierbei, mit der Herzfrequenz im
aeroben Bereich zu bleiben.
Das bedeutet: die Herzfrequenz bei Belastung sollte 60 bis 75 Prozent der maximalen Frequenz nicht
überschreiten. Als Faustformel zur Berechnung der maximalen Herzfrequenz gilt: 220 minus Lebensalter.
Mehr dazu in meinem Artikel: Richtiges
Herz-kreislauf-Training
Kraft, Beweglichkeit und Koordination müssen her
Das Kraft- und Beweglichkeitstraining dagegen dient natürlich dem Muskelaufbau und der Steigerung der
Kraftfähigkeit. Gerätetraining oder Gymnastik bringen die gewünschte Kraftsteigerung, Dehnen oder Stretching fördet die Beweglichkeit.
Die vierte Säule des Fitnesstrainings bildet das Koordinationstraining. Ein typisches Beispiel für diese
Art von "Koordinationstraining" ist der klassische Sportunterricht an Schulen: Sportspiele sollen hier oft der
Verbesserung der Bewegungssteuerung dienen. Aber auch Tanzen oder Kampfsportarten erfüllen diesen Zweck.
Leider ist es aber genau das, auf das das Koordinationstraining reduziert wird. Dabei geht es aber um wesentlich
mehr: Das Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur zu verbessern bringt in allen Sportarten
Verbesserungen. Geschult werden sollen zum Beispiel der Gleichgewichts- und der Orientierungssinn oder das
Rhythmusgefühl, die Reaktionsschnelle oder die Geschicklichkeit.
Es gibt mittlerweile zahlreiche Ansätze eines spezifischen Koordinationstrainings wie zum Beispiel Life Kinetik. Und dann kommen auch wieder die "alten Übungen"
mit Hanteln wie zum Beispiel das Kettlebell Training oder auch das Clubbell Training. Und eine seit einigen Jahren
neue Form der "Stimulation": Das Vibrationstraining.
Was ist denn nun eigentlich Fitness?
Tja. Nun habe ich schon eine Menge zu Fitness geschrieben - aber was bedeutet das für jeden einzelnen?
Hierzu habe ich einen Beitrag im Fitness-Blog erstellt, in dem
ich Minimalanforderungen definiert habe: Was ist
Fitness?
Viel Spaß beim Fit-werden!

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