Für Menschen mit chronischen Rückenschmerzen ist sportliche Aktivität oft ein Muss, um eine Linderung zu erzielen. Dabei führt ein gezieltes Krafttraining zu besseren Ergebnissen als Ausdauersport. Das zeigt eine Studie der Universität von Alberta/Kanada unter der Leitung von Robert Kell.

In einer viermonatigen Untersuchung ließen er und seine Kollegen zwei Gruppen von chronisch Rückenkranken unterschiedlich trainieren. Während die eine Gruppe Ausdauersport betrieb, arbeitete die andere gezielt mit den Hanteln. Das Ergebnis war eindeutig: In der Gruppe der Kraftsportler reduzierten sich die Beschwerden um 60 Prozent, bei den Ausdauersportlern war es nur eine Verbesserung um 12 Prozent.

Der Trainingsphysiologe Robert Kell erläuterte sein Ergebnis im „Journal of Strength and Conditioning Research“ damit, dass ein Muskelaufbautraining mit Hanteln und anderen Geräten den ganzen Körper beanspruche, während Ausdauersport wie Jogging, Walking, Aerobic oder Training am Crosstrainer mehr die unteren Körperregionen trainiere.

Bei den Studienteilnehmern der Kraftsportgruppe zeigte sich anschließend, neben der größeren Schmerzreduktion, auch eine bessere Beweglichkeit und eine gesteigerte Funktionalität der Wirbelsäule. „Die Studie zeigt, dass Training mit Gewichten zu besseren Ergebnissen führt“, so Robert Kell weiter, der aber auch betont: „Man sollte jede Aktivität ausüben, die eine Besserung bringt.“ Trotz des Ergebnisses der Studie, sollte sich jeder mit chronischen Rückenschmerzen vor dem ersten Gang ins Kraftstudio dennoch zunächst mit seinem Arzt über die individuelle Behandlung und ein mögliches, gezieltes Training beraten und einen Gesundheits-Check-up machen.

Gerade in Fitnessstudios mit angeschlossener Physiotherapiepraxis ist es möglich, sich von seinem Arzt ein Rezept zur „MTT“ ausstellen zu lassen. Diese medizinische Trainingstherapie wird eingesetzt, um die eingeschränkte Bewegungsfreiheit einer Person teilweise oder vollständig wieder herzustellen. Das eingesetzte Therapiemittel ist die Bewegung – also das Training. Dabei kommen Methoden zum Einsatz, welche die Kraft, die Ausdauer und die Koordination verbessern.

Übrigens: Wenn Dich solche Informationen interessieren, dann fordere unbedingt meinen kostenlosen Fitness-Newsletter dazu an:

Muskelkater kann sehr unangenehm sein und mag wohl so manches Mal hinterfragen, ob die körperliche Ertüchtigung das Ziehen in Beinen und Armen wert war.

Für den unerwünschten Nebeneffekt Muskelkater gibt es einige hilfreiche Lösungen, welche vorbeugend Abhilfe schaffen.

Zunächst gilt, dass Muskeln dafür gemacht sind, leistungsbereit zu sein. Aber sie müssen langsam daran gewöhnt sein, damit keine Überforderung entsteht.

Muskelkater tritt nie sofort, sondern meistens erst ein bis zwei Tage nach der Anstrengung auf.

Entgegen früherer Meinungen entsteht Muskelkater nicht aus einem Überschuss an Laktat (Milchsäure). Sportwissenschaftler sind sich heute einig, dass die kurze Verweildauer des Laktats im Körper in keinem Zusammenhang mit viel später auftretendem Muskelkater steht.

Neueste medizinische Untersuchungen belegen, dass kleinste Risse im Muskel dazu führen, dass Wasser eingelagert und Entzündungsstoffe „einwandern“, was widerum die Schmerzrezeptoren auf den Plan ruft und in Alarmbereitschaft versetzt. Muskelkater trifft übrigens nicht nur Hobbysportler, sondern durchaus auch Heimwerker und Bastler.

Für alle gilt, dass wer Muskelkater vermeiden möchte, nur ein langsames Gewöhnen der einzelnen Partien an die Beanspruchung den folgenden unangenehmen Schmerz verhindern kann. Für alle, die dieser Rat zu spät erreicht, hier ein kleiner Trost: Muskelkater ebbt in der Regel nach spätestens dem fünften Tag von alleine wieder ab.

In meinem Beitrag Muskelkater: Ursachen, Mittel und Hilfe gegen Muskelkater, gehe ich auf weitere Details ein.

Übrigens: Wenn Dich solche Informationen interessieren, dann fordere unbedingt meinen kostenlosen Fitness-Newsletter dazu an:

Beitragsbild: 123rf.com – wong yu liang