Der Fitnessberater: Richtiges und gesundheitsorientiertes
Fitness-Training
Fitness: Mehr als nur Gewichte stemmen
Fitness... Ein universeller Begriff.
Fitness wird in allen Bereichen des Lebens verwendet:
- im Berufalltag soll man "fit" sein
- im Supermarkt prangt die Werbung für das neue "Fitness-Müsli"
- und wenn wir auf der Treppe aus der Puste sind - wissen viele: "Meine Fitness war auch schon mal
besser."
Viele verbinden mit Fitness aber auch Gewichte heben und Kraftprotze in Fitnessstudios. Fitness aber ist weit
mehr als Muskelprotze, Gewichte und Kraft.
Genauer gesagt ist Fitness ein Training für Körper und Geist, das aus einer regelmäßigen körperlichen Bewegung
und aus einer gesunden Ernährung zusammengesetzt sein sollte.
Was Sie von mir als "Fitnessberater" erwarten können...
Auf dieser Webseite geht es vor allem um richtiges und gesundes Fitnesstraining, sowie um Themen, die damit
verbunden sind:
Sie finden aber auch Themen, die damit verbunden sind, wie zum Beispiel:
- Berichte und Tests zu Hilfsmitteln (z.B. Pulsuhren,
Gymnastikbälle, Gymnastikmatten und mehr)
- Sportlernahrung - sinnvoll oder überflüssig?
- Nahrungsergänzungsmittel - brauchen Sie sowas überhaupt?
- Wie Sie das richtige Fitnessstudio finden
Im Fitnessberater Blog finden Sie darüberhinaus aktuelle Berichte und kürzere Artikel (z.B. zu
neuen Fitnesstrends wie Jukari oder zu den Anfängen des Aerobic)
Was richtiges Fitnesstraining für Sie bedeutet...
Ein richtiges Fitnesstraining steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und verringert so das Risiko
für Krankheiten wie Herzinfarkt, Fettleibigkeit und sogar Krebs.
Es geht also nicht um reines Krafttraining, sondern um eine gleichzeitige und ausgewogene Schulung von Ausdauer,
Kraft und Koordination am gesunden Körper. Fitnesstraining grenzt sich somit deutlich vom Leistungssport ab, der
dem Erreichen sportlicher Ziele – wie immer mehr Gewichte stemmen – dient.
Reha-Massnahmen und Krankengymnastik gehören ebenso nicht zur Fitness, da sie ja gestörte Funktionen des Körpers
wieder herstellen sollen.
Der "Fitnessboom" in den Achtziger Jahren
Die Fitnessbewegung erreichte Deutschland in den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts aus den Vereinigten
Staaten. Aus dieser Zeit stammen auch die in Deutschland bekannten Ikonen des Fitness: Neben Arnold
Schwarzenegger ist auch Jane Fonda bis heute als Königin des Aerobic bekannt. In den Achtziger Jahren
brach in Deutschland ein regelrechter Fitnessboom aus. Die Anzahl von Fitnessstudios und Fitnesstrainern stieg
rapide – und damit übrigens auch die Nachfrage nach einer Ausbildung zum
Fitnesstrainer oder zum Personal Training. Mittlerweile gibt es
ja auch ein eigenes Berufsausbildungbild: Sport- und Fitnesskaufmann, sowie Sportfachmann.
Zurück zum Fitnesstraining...
Welche Art von Fitnesstraining für wen geeignet ist, kann nicht pauschal gesagt werden. Die Wahl hängt zum
Beispiel davon ab, welche Ziele erreicht werden möchten.
Nicht unwichtig ist auch, dass das Training Spaß machen soll!
Nicht jedem liegt Fahrrad fahren oder Aerobic. Fitnesstrainer beraten, helfen bei der Auswahl und stellen einen
individuellen Trainingsplan zusammen.
Ausdauer? Aber bitte aerob!
Grundsätzlich gibt es drei Arten von Fitnesstraining, das aerobe Ausdauertraining, das Kraft- und
Beweglichkeitstraining und das Koordinationstraining. Der Schwerpunkt beim Fitnesstraining sollte auf dem aeroben
Ausdauertraining liegen.
Es wirkt sich positiv auf das Herzkreislaufsystem aus und kann, zusammen mit einer richtigen Ernährung, zu einer
Gewichtsabnahme führen. Geeignet sind hierfür, wie der Name schon sagt, alle Ausdauersportarten wie etwa Joggen,
Radfahren, Schwimmen, Nordic Walken oder Aerobic. Wichtig ist hierbei, mit der Herzfrequenz im aeroben Bereich zu
bleiben.
Das bedeutet: die Herzfrequenz bei Belastung sollte 60 bis 75 Prozent der maximalen Frequenz nicht
überschreiten. Als Faustformel zur Berechnung der maximalen Herzfrequenz gilt: 220 minus Lebensalter.
Mehr dazu im Kapitel: Richtiges
Herz-kreislauf-Training
Kraft und Koordination müssen her
Das Kraft- und Beweglichkeitstraining dagegen dient natürlich dem Muskelaufbau und der Steigerung der
Kraftfähigkeit. Gerätetraining oder Gymnastik bringen die gewünschte Kraftsteigerung, Dehnen oder Stretching fördet
die Beweglichkeit.
Die dritte Säule des Fitnesstrainings bildet das Koordinationstraining. Ein typisches Beispiel für diese Art von
Übung ist der klassische Sportunterricht an Schulen. Sportspiele sollen hier oft der Verbesserung der
Bewegungssteuerung dienen.
Aber auch Tanzen oder Kampfsportarten erfüllen diesen Zweck, also helfen ebenso, das Zusammenspiel zwischen
Nervensystem und Muskulatur zu verbessern. Geschult werden sollen zum Beispiel der Gleichgewichts- und der
Orientierungssinn oder das Rhythmusgefühl, die Reaktionsschnelle oder die Geschicklichkeit.
Wer für sich selbst einen idealen Fitness-Trainingsplan gefunden hat (siehe:richtige Trainingsplanung) und auf eine ausgewogene Ernährung achtet (siehe auch:
Sportlernahrung), wird bald merken, wie
sich Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit verbessern. Er fühlt sich
besser, gesünder, zufriedener. Fit eben.
Viel Spaß beim Fit-werden!
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