Der Fitnessberater: Richtiges und gesundheitsorientiertes
Fitness-Training
Fitness: Mehr als nur Gewichte stemmen
Fitness... Ein universeller Begriff.
Fitness wird in allen Bereichen des Lebens verwendet:
- im Berufalltag soll man "fit" sein
- im Supermarkt prangt die Werbung für das neue "Fitness-Müsli"
- und wenn wir auf der Treppe aus der Puste sind - wissen viele: "Meine Fitness war auch schon mal
besser."
Viele verbinden mit Fitness aber auch Gewichte heben und Kraftprotze in Fitnessstudios. Fitness aber ist
weit mehr als Muskelprotze, Gewichte und Kraft.
Genauer gesagt ist Fitness ein Training für Körper und Geist, das aus einer regelmäßigen körperlichen Bewegung
und aus einer gesunden Ernährung zusammengesetzt sein sollte.
Was Sie von mir als "Fitnessberater" erwarten können...
Auf dieser Webseite geht es vor allem um richtiges und gesundes Fitnesstraining, sowie um Themen, die damit
verbunden sind:
Sie finden aber auch Themen, die damit verbunden sind, wie zum Beispiel:
- Berichte und Tests zu Hilfsmitteln (z.B. Pulsuhren,
Gymnastikbälle, Gymnastikmatten und mehr)
- Sportlernahrung - sinnvoll oder überflüssig?
- Nahrungsergänzungsmittel - brauchen Sie sowas überhaupt?
- Wie Sie das richtige Fitnessstudio finden oder zum Beispiel
- Welche Ausbildung für Fitnesstrainer sinnvoll ist
Im Fitnessberater Blog finden Sie darüberhinaus aktuelle Berichte und kürzere Artikel (z.B. zu
neuen Fitnesstrends wie Jukari, Slim
Belly, Mrs. Sporty, Tabata Training oder zu den Anfängen des Aerobic)
Zurück zum Thema Fitness.
Was richtiges Fitnesstraining für Sie bedeutet...
Ein richtiges Fitnesstraining steigert die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit und verringert so das Risiko
für Krankheiten wie Herzinfarkt, Fettleibigkeit und sogar Krebs. Es gibt mittlerweile mehrere (für mich plausible)
Untersuchungen, die nicht nur den gesundheitlichen Effekt des Fitnesstrainings belegen, sondern auch, dass
Milliardenbeträge
im Gesundheitswesen eingespart werden könnten.
Wichtig zu wissen: Beim Fitnesstraining geht also nicht nur um reines Krafttraining, sondern um eine
gleichzeitige und ausgewogene Schulung von Ausdauer, Kraft und Koordination am gesunden Körper. Fitnesstraining
grenzt sich somit deutlich vom Leistungssport ab, der dem Erreichen bestimmter sportlicher Ziele und
Höchstleistungen dient.
Reha-Massnahmen (wie z.B. Medizinische Trainingstherapie) und
Krankengymnastik gehören ebenso nicht zur Fitness, da sie ja gestörte Funktionen des Körpers wieder herstellen
sollen. Was aber verstärkt Einzug in die Fitness-Landschaft hält ist das Medizinische Fitnesstraining.
Der "Fitnessboom" in den Achtziger Jahren
Die Fitnessbewegung erreichte Deutschland in den Sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts aus den Vereinigten
Staaten. Aus dieser Zeit stammen auch die in Deutschland bekannten Ikonen des Fitness: Neben Arnold
Schwarzenegger ist auch Jane Fonda bis heute als Königin des Aerobic bekannt.
In den Achtziger Jahren brach in Deutschland ein regelrechter Fitnessboom aus - dem auch ich in gewisser Weise
erlegen bin. Die Anzahl von Fitnessstudios und Fitnesstrainern stieg rapide – und damit übrigens auch die
Nachfrage nach einer Ausbildung zum Fitnesstrainer oder zum
Personal Training. Mittlerweile gibt es ja auch ein eigenes
Berufsausbildungbild: Sport- und Fitnesskaufmann, sowie Sportkaufmann. Und natürlich tauchen auch die ersten
"Probleme" auf, wie z.B. die Rentenversicherungspflicht
für Fitnesstrainer.
Aber ich schweife schon wieder ab...
Zurück zum Fitnesstraining: Welche Art von Fitnesstraining für wen geeignet ist, kann nicht pauschal gesagt
werden. Die Wahl hängt zum Beispiel davon ab, welche Ziele erreicht werden sollen.
Nicht unwichtig ist auch, dass das Training Spaß machen soll!
Nicht jedem liegt Fahrrad fahren oder Aerobic. Fitnesstrainer beraten, helfen bei der Auswahl und stellen einen
individuellen Fitness-Trainingsplan zusammen.
Fitness-Trainingsplan? Aber bitte ausgewogen!
Grundsätzlich unterscheiden wir beim Fitnesstraining:
- Ausdauertraining
- Krafttraining
- Beweglichkeitstraining und das
- Koordinationstraining.
Schwerpunkte liegen oft beim Ausdauertraining und / oder beim Krafttraining.
Aber: es kommt auf die Ziele des Traininierenden an. Und: auf den derzeitigen Trainingszustand.
Ausdauertraining? Bitte vor allem aerob!
Ausdauertraining wirkt sich positiv auf das Herzkreislaufsystem aus und kann, zusammen mit einer richtigen
Ernährung, zu einer Gewichtsabnahme führen. Geeignet sind hierfür, wie der Name schon sagt, alle Ausdauersportarten
wie etwa Joggen, Radfahren, Schwimmen, Nordic Walken oder Aerobic. Wichtig ist hierbei, mit der Herzfrequenz im
aeroben Bereich zu bleiben.
Das bedeutet: die Herzfrequenz bei Belastung sollte 60 bis 75 Prozent der maximalen Frequenz nicht
überschreiten. Als Faustformel zur Berechnung der maximalen Herzfrequenz gilt: 220 minus Lebensalter.
Mehr dazu in meinem Artikel: Richtiges
Herz-kreislauf-Training
Kraft, Beweglichkeit und Koordination müssen her
Das Kraft- und Beweglichkeitstraining dagegen dient natürlich dem Muskelaufbau und der Steigerung der
Kraftfähigkeit. Gerätetraining oder Gymnastik bringen die gewünschte Kraftsteigerung, Dehnen oder Stretching fördet
die Beweglichkeit.
Die vierte Säule des Fitnesstrainings bildet das Koordinationstraining. Ein typisches Beispiel für diese
Art von Übung ist der klassische Sportunterricht an Schulen. Sportspiele sollen hier oft der Verbesserung der
Bewegungssteuerung dienen. Aber auch Tanzen oder Kampfsportarten erfüllen diesen Zweck, also helfen ebenso, das
Zusammenspiel zwischen Nervensystem und Muskulatur zu verbessern. Geschult werden sollen zum Beispiel der
Gleichgewichts- und der Orientierungssinn oder das Rhythmusgefühl, die Reaktionsschnelle oder die
Geschicklichkeit.
Wer für sich selbst einen idealen Fitness-Trainingsplan gefunden hat (siehe: richtige Trainingsplanung) und auf eine ausgewogene Ernährung achtet (siehe auch:
Sportlernahrung), wird bald merken, wie
sich Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordinationsfähigkeit verbessern. Er fühlt sich
besser, gesünder, zufriedener. Fit eben.
Viel Spaß beim Fit-werden!

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